Als Friesland bezeichnet man einen Landstrich an der Nordseeküste der Niederlande und Deutschlands. Von Westen nach Osten gehören zu Friesland nachstehende Regionen:
Zu Schleswig-Holstein gehören die Nordseeinsel Helgoland und Nordfriesland. Zu den ostfriesischen Inseln gehören Borkum, Kachelotplate (unbewohnt), Lütje Hörn (unbewohnt), Memmert (unbewohnt), Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog, Wangerooge, Minsener Oog (unbewohnt) und Mellum (unbewohnt). Die Inseln Norderney, Baltrum, Langeoog und Spiekeroog, sind bei Ebbe zu Fuß erreichbar, da das Watt dann bis auf einige Priele trocken ist. Die nordfriesischen Inseln bestehen aus 6 dänischen Inseln/Halligen, den deutschen Inseln Sylt, mit der Nebeninsel Uthörn, Föhr, Amrum, Pellworm und der Halbinsel Nordstrand. Weiterhin zählen dazu noch 10 deutsche Halligen und 4 nordfriesische Außensände. Der Küstenbereich besteht aus Marschland, etwas landeinwärts trifft man auf Niedermoore, Geest und Hochmoore. Bekannt ist hier das Ewige Meer, mit dem größten Hochmoorsee Deutschlands. Als große Flüsse Frieslands sind die Ems, die Elbe und die Weser zu nennen. Alle drei münden in die Nordsee. Im Schnitt liegen die höchsten Punkte der friesischen Regionen bei ca. 12 - 45 m üNN, die tiefsten Punkte bei ca. 2 - 3,5 m uNN.